Viele Ursachen für Schäden im Uferbereich

junges Nutria


Sehr oft werden Nutrias pauschal als Ursache für Schäden im Uferbereich und/oder Überschwemmungen verantwortlich gemacht.

Die wahren Ursachen sind aber vielfältig und oft ist auch nicht immer eine einzige Ursache auszumachen, sondern mehrere Faktoren ausschlaggebend.

( siehe auch Nutria Konferenz Parma 2015 )


Im Durchschnitt sind die Höhlen der Nutrias nie länger als 1-3 Meter und besteht aus einer einfachen unverzweigten Röhre. 

Grundsätzlich bevorzugen und benutzen sie schon vorhandene Höhlen bzw. Unterhöhlungen, wie z.B. des Bisam oder z.B. alte Abwasserrohre oder Uferüberhänge. Der Eingang der Höhle liegt dabei immer oberhalb des Wasserstandes.

Im Gegensatz zu anderen Tieren die Höhlen bewohnen, haben sie auch nur einen einzigen Eingang . Dort, wo es sich anbietet, bauen sie auch gerne  Nester aus Schilf, Laub und Ästen. 

Werden Nutrias nicht gestört, sei es durch Bejagung, Baggerarbeiten, Hunde oder sonstiges, behalten sie ihre Höhlen bzw. Nester und nutzen sie über Jahre.

Mögliche und häufige Ursachen für Schäden im Uferbereich und/ oder Überschwemmungen :

1. Fehlende Vegetation

Vegetation hält mit ihrem Wurzelwerk sozusagen das Erdreich zusammen.

 

2. Kahlschlag

Fällung oder fehlende Bäume im Uferbereich. Auch sie halten mit ihrem Wurzelwerk das Erdreich zusammen, zusätzlich verbrauchen sie Wasser und tragen so zu einem trockenerem Uferbereich bei.

Gerade wenn es um die Uferbefestigung geht, gilt die Bepflanzung und Bäume als bestes,

nachhaltigstes und ökologischstes Mittel.

 

3. Bodenverdichtung durch schwere Arbeitsgeräte

Befahren des Uferbereichs mit z.B. Baggern, oft zu sehen bei der "Pflege " von Entwässerungsgräben, um z.B. Laub, Äste etc. abzutransportieren.

Diese verhältnismäßig schweren Geräte verdichten den Boden, sodaß bei z.B. starken Regenfällen das Wasser nicht mehr so gut versickern kann. Außerdem ist an diesen Stellen keine angemessene Vegetation mehr möglich.

 

4. Gewässernaher Ackerbau

Landwirtschaftlich genutzte Flächen bzw. Äcker, die zu nah an das Ufer reichen, und wo sich dort durch die schweren Arbeitsgeräte der Boden ebenfalls verdichtet.

Kommt dann noch die natürliche Erosion der Uferränder ( wie z.B. durch Starkregenfälle ) hinzu, wundert es nicht, wenn man Berichte ( wenn auch meist übertriebene ) von einstürzenden Traktoren hört. Mit einem entsprechenden Abstand zum Gewässer würde dies nicht passieren.

 

5. Fehlende oder zu schmale Gewässerrandstreifen

Grundsätzlich fehlende unberührte Uferstreifen bzw. Pufferstreifen zu den Nutzflächen, d.h. ein Puffer von 5 - 20 Metern .

Dort wo diese Zone vorhanden ist, gibt es, abgesehen vom ökologischem Nutzen ( Flora, Fauna und Gewässerqualität), weder Probleme mit Schäden im Uferbereich , noch Schäden an den landwirtschaftlichen Flächen, Gebäuden oder Straßen.

Ein Ufer hört nicht am Gewässerrand auf und fängt auch nicht am Gewässerrand an. 

( siehe auch TEEB-Studie weiter unten )

 

6. Mangelnde und vernachlässigte Instandsetzung der Uferbereiche.

 

7. Klimawandel / Starkregenfälle

Erosion der Ränder durch die in den letzten Jahren vermehrt auftretenden Starkregenfälle.

( extrem hohen Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit und Unwetter haben in den letzten Jahren enorm zugenommen )

 

Weltweit kommt es an sehr vielen Orten zu Überschwemmungen und Einbrüche der Ufer und der Erde, ausgelöst durch die extremen Starkregenfälle und Unwetter, ohne daß dort je ein Nutria gelebt hat !

( Nur dort wo Nutrias leben, wird ihnen die Schuld gegeben )

 

8. Wühltiere

Andere Tiere, die im Uferbereich graben, wie Schermäuse ( Wasserratten ), Bisam ( Bisamratte ) und viele weitere.

Der Bisam z.B. stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich aber inzwischen überall fest etabliert. Die jahrzehntelange Bejagung war erfolglos, sodaß man kaum mehr über ihn spricht. Er ist auch sehr scheu und nachtaktiv und selten sieht man ihn. Er wird aber gerade von den Nutrias dem Territorium verdrängt.

( Nutria und Bisam werden oft verwechselt - siehe Unterschied Nutria, Biber, Bisam )

 

9. Hunde, Jagdhunde

die die vorhandenen Eingänge durch Buddeln vergrößern bzw. die, die diese Höhlen bewohnt haben, veranlassen sich wieder woanders neue Höhlen zu graben.

 

10. Bergbau

Je nach Gebiet, z.B. in Bergbaugebieten, Absackungen und Senkungen des Bodens. Es ist bekannt das vielerorts auch unter Deichen Bergbaustollen angelegt sind.

( Beispiel für erhebliche Deichschäden https://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/der-deichverband-poll-will-den-deich-bei-wallach-sanieren-id12026200.html#plx2098819209 )


11. Zahn der Zeit

Besonders häufig in alten Schloßparkanlagen oder Parkanlagen, die Beschaffenheit der Ufer ansich.

Es handelt sich in der Regel um künstlich angelegte Ufer, die grundsätzlich mehr Pflege benötigen als natürliche. Außerdem spielt besonders bei Schloßparkanlagen das Alter der Uferanlage eine große Rolle. Die ehemals anlegten Schutzvorrichtungen wie Netze, Gitter, Steinaufschüttungen werden nicht rechtzeitig ersetzt oder ausgebessert. Oft ist gerade in diesem Bereich statt reine Erde noch Sandgemisch zu finden. So entsteht aus einem kleinen Schaden rasch ein größerer und es kann zu Einbrüchen des Ufers kommen.

 

12. Begradigung der Wasserläufe 

Dadurch wird die Fließgeschwindigkeit des Gewässers erhöht und somit auch der Wasserdruck, der auf die Ufer und Deiche wirkt, vor allem, wenn der Wasserpegel durch heftige Regenfälle in kurzer Zeit steigt.

 

13. Versiegelung von Bodenflächen

Es werden immer mehr Flächen, auch in der Nähe von Ufern versiegelt, durch Asphaltierung, Bebauung usw. Damit wird dem Regenwasser die natürliche Möglichkeit im Boden zu versickern genommen. Das führt zu einer Konzentration von versickerndem Regenwasser an den verbleibenden unversiegelten Flächen. Diese sind aber oft mit der Menge an Wasser überfordert und weichen extrem auf.

 

14. Deichbewirtschaftung

Spezialfall Deiche:  Auch hier greift der Mensch nicht ohne Schaden ein.

Früher war es üblich, daß die Deiche durch Schafe beweidet wurden. So wurde das Gras kurz gehalten, Wühltiere meist vertrieben und durch die Beweidung entstand eine feste und dichte Grasnarbe, gleichzeitig wurde durch den Kot der Tiere auch noch gedüngt.

Heutzutage ist es vielerorts üblich, die Deiche maschinell mindestens 2 mal im Jahr zu mähen, mit schweren Gerät. Betreiber von Biogasanlagen, die das Mähgut der Deiche nutzen, verdrängen mehr und mehr die Schafherden. Der Boden verdichtet sich, die Grasnarbe ist nicht mehr so dicht wie bei einer Beweidung, deshalb wird dann meist noch zusätzlich gedüngt, natürlich auch meist wieder mit schwerem Gerät. Das alles kostet eine Menge Aufwand und Geld für wenig Nutzen im Gegensatz zu einer Beweidung mit Schafen . Außerdem ist das der Stabilität des Deiches nicht zuträglich.

( Passender Artikel dazu vom Bund-Naturschutz .de siehe weiter unten )

 

15. Deichlage

Auch bei den Deichen gibt es nur eventuelle Probleme mit den Nutrias, wenn diese sich zu nah am Wasser befinden.

Nutrias entfernen sich normalerweise nie weiter als 5 - 10 Meter vom Gewässer. " Studien zufolge spielen sich 92 % der Handlungen der Nutrias innerhalb eines Bereiches von 4 Meter zum Gewässerrand ab " (Daniel Scheide).

Ein entfernter Deich ist demnach für die Nutrias kein bevorzugter Lebensraum.

 


Es gibt ökologische, ökonomische, nachhaltige und ethische Möglichkeiten Schäden an Uferbereichen Instand zusetzen und / oder sogar ganz zu vermeiden.

Z.B. entsprechende Bepflanzungen, andere Gestaltung der Ufer, Pufferzonen, ausreichende Abstände zu landwirtschaftlich genutzten Flächen etc., und in Bezug auf die Nutrias und andere Tiere z.B. Anbringung spezieller Gitter, Sterilisation etc. 

 

( bzgl. Sterilisation siehe hier )

( Gewässerrandstreifen )


 

All die menschengemachten Veränderungen an Gewässern kann man natürlich nicht überall rückgängig machen. Sicherlich war sich der ein oder andere bei der Planung auch nicht bewußt, welche Auswirkungen es hat, ebenso konnte man früher auch nicht unbedingt wissen, wie sich das Klima entwickelt.

Aber es ist einfach falsch, hier die Schuld den Nutrias zu geben, sie sind als Bewohner der Ufer nur das letzte Glied in der Kette.

Selbst mit einer Ausrottung dieser wunderbaren Tiere, wäre das Problem der Uferschäden noch lange nicht gelöst. Denn Uferschäden gibt es auch dort, wo keine Nutrias leben !

 

Und es gibt auch >>

Nutria Mutter mit ihrem Kleinen
Nutria Mutter mit ihrem Kleinen

Beiträge zu diesem Thema


Gehölzstrukturen an Dämmen und Deichen -

Ein Widerspruch ?

Von Walter Lammeranner und Harald Meixner
Universität für Bodenkultur / Institut Ingenieurbiologie und Landschaftsbau / Wien

Auch neuere Studien kommen zu dem Ergebnis, daß der Nutzen der Pufferzonen bzw. Gewässerrandstreifen ( mit den man automatisch auch Schäden vermeiden bzw. minimieren kann ) sehr hoch ist.

In die Natur investieren lohnt sich

 

TEEB-Studie verdeutlicht ökonomische Leistungen der Natur im ländlichen Raum.

" Einen Gewässerrandstreifen nicht landwirtschaftlich zu nutzen, sondern der Natur zu überlassen, ist gesellschaftlich gesehen eine hervorragende Investition: Allein der Nutzen für die Wasserqualität in Bächen un Flüssen, für Meeresschutz, Fischfang und die biologische Vielfalt ist fast doppelt so groß wie die aufgewendeten Kosten ( Faktor 1,8 ). "

 

https://www.idiv.de/de/news/newsarticle/its-worth.html

 


Deiche und Hochwasserschutz

Flüssen Raum geben und Kosten sparen

 

" Intakte Flussauen bieten wertvolle Lebensräume für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Gleichzeitig dienen sie als natürlicher Puffer gegen Hochwasser und helfen, die Nährstoffbelastung unserer Flüsse zu reduzieren. Sie sparen somit Kosten für Wasseraufbereitungsanlagen und teuren Deichbau. In den nächsten Jahren werden Hochwasserereignisse aufgrund des Klimawandels mit großer Wahrscheinlichkeit zunehmen. Es müssen daher kostengünstige Lösungen für einen weitergehenden Hochwasserschutz gefunden werden. Kosten-Nutzen-Analysen zeigen, dass Deichrückverlegungen mit Überschwemmungsflächen einen kosteneffektiven Schutz gegen Hochwasserschäden bieten und gleichzeitig Ökosystemleistungen fördern können."

 

Quelle :  BfN Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Naturkapital - deutschland - TEEB DE

http://www.naturkapital-teeb.de/ueber-teeb-de/ueberblick-projekthintergrund.html

 


Auszug aus dem Artikel 

Nutrias zu den jagbaren Arten hinzuzufügen,

ist aus wissenschaftlicher Sicht kompletter Wahnsinn

(Mi.F.A.-Missione Fauna & Ambiente- onlus) Überszg.A.Di Monaco u. Punkt 3) in Bezug auf die Schäden 
 
" Laut wissenschaftlichen Studien und offiziellen Angaben fügen Nutrias der Landwirtschaft oder der Infrastruktur keine schwerwiegenden Schäden zu.
Das schlechte Haushalten und die fehlende Instandsetzung sind die Hauptursachen für hydrogeologische Schäden und eventuelle Schäden in der Landwirtschaft .Sowie die Jagdindustrie auch weitaus mehr Schäden verursacht."
 
Vollständiger Artikel auf italienisch, einzusehen unter 

Artikel von Samuele Venturini 
Rottura argine Modena :
La relazione tecnica scagiona gli animali e incolpa l'uomo 
Schäden an den Ufern von Modena :
Der technische Bericht entlastet die Tiere und zeigt die Schuld des Menschen -

Ein interessanter Artikel vom Bund-Naturschutz .de

Biber sind nicht am Hochwasser schuld

Es geht hier zwar um den Biber, Nutrias werden aber auch erwähnt, und vor allem, die Problematik ist die gleiche !
"Tatsache ist, dass in keinem einzigen Fall, in dem Deichbrüche zu Überflutungen geführt haben, Biber (oder andere Wühltiere) beteiligt waren.."
ganzer Text...


Aussagen von Fachleuten aus dem Bereich Wasserwirtschaft/ Gewässer:

 

WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH

 

Zitat: " Der Nutria macht durch gelegentliche Schäden an Feldfrüchten auf sich aufmerksam. Der Umfang von Schäden in Bezug auf Grabungen in Uferbereichen, werden als unproblematisch eingeschätzt und seine Bestände sind gut kontrollierbar. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht wird positiv bewertet, dass der Nutria den Bisam in seiner Verbreitung zurückdrängt."

 

http://wbw-fortbildung.net/pb/,Lde/Home/Taetigkeiten/Biber_+Bisam_+Nutria.html


Nur eine " Theorie " ?

Die Nutrias lösen den Bisam als neuen Sündenbock ab ...

vorsichtiger Blick eines Nutrias
Oft werden die Nutrias pauschal und ohne belegbare Zahlen und Überprüfung beschuldigt, an den Schäden im Uferbereich Schuld zu haben. Aber warum ausgerechnet diese Tiere ? Denn es gibt ja auch noch weitere Tiere, die im Uferbreich leben und den zuvor die Schäden angelastet wurden. Z.B. die Schermaus ( allgemein auch Wasserratte genannt, obwohl sie korrekterweise zur Gattung der Wühlmäuse gehört ) sowie auch der Bisam ( Bisamratte, auch zu den Wühlmäusen gehörig ). 
Beiden, und vor allem dem Bisam, der hier einst ebenfalls vom Menschen als Pelzlieferant aus Nordamerika eingeführt wurde, wurde lange Zeit enorme Schädlichkeit nachgesagt, aufgrund seiner Wühltätigkeit.
Jahrzehntelang wurde der Bisam intensiv bejagt, allerdings ohne Erfolg, er hat sich inzwischen fest etabliert. Jedoch bekommt man ihn nicht so häufig zu Gesicht, da er im Gegensatz zu den Nutrias, sehr viel scheuer ist und überwiegend nachtaktiv. Auch öffentlich wird er fast nie erwähnt. 
 
Sind die Nutrias nun im Focus, gerade weil man sie sieht, weil sie offen und aufgeschlossen dem Menschen gegenüber sind ? Und weil es praktischerweise auch " fremde " Tiere sind, die aus Südamerika kommen ? Oder liegt es daran, daß man sie oft verwechselt, weil es sich aus der Ferne ein wenig schwierig gestaltet und auch im Internet oft die falschen Fotos ( teilweise sogar bei seriösen Quellen ) eingestellt werden ?
Oder weil die Bejagung des Bisams nicht den gewünschten Erfolg brachte und deswegen einen neuen Schuldigen braucht, der, wie man denkt, besser zu bejagen ist ?     
Zumindest bekommt man für die Erlegung eines Nutrias noch eine sogenannte Schwanzprämie von etwas über 5 EUR, das Fleisch läßt sich evtl. verkaufen und der Pelz hat noch einen etwas besseren Stellenwert, als der vom Bisam. 
Nur ist es so, daß zum einen auch bei den Nutrias nach einer Bejagung die Reproduktionsrate steigt, aber auch das zunächst die " fehlenden"  Nutrias durch den Bisam ersetzt werden, da nun das Territorium wieder zur Verfügung steht. Also ist das Problem mit der Startegie auch nicht gelöst. 
 
Fest steht auf jeden Fall, mit einer anderen Art der Gestaltung der Ufer, einer besseren Instandhaltung, die auch auf die neuen klimatischen Bedingungen angepasst ist, gäbe es all diese " Probleme " nicht. 
Künstliche, menschengemachte Ufer müssen immer gepflegt werden, ob nun Tiere am Ufer wohnen, oder nicht.  
Leider wird und wurde ja immer überall gespart, bzw. dachte, man könnte " es sich sparen". Der Zahn der Zeit nagt an allem, ob nun an den Straßen, den Brücken oder den künstlichen Ufern. 
 
Ist es da nicht ungerecht dafür nun die Nutrias zu beschuldigen, nachdem es mit dem Bisam als Sündenbock nicht geklappt hat ? Ist es nicht ungerecht überhaupt die Tiere zu beschuldigen ? 
 
Auch wenn wir in einer sogenannten Kulturlandschaft leben, kann die nur funktionieren, wenn man sie und die Naturgesetze und Ereignisse mit einbezieht. Dafür ist der Einfluss und die Naturgewalten einfach zu groß, wie man z.B. an den verheerenden Überschwemmungen der Vergangenheit sehen kann. 
Man stöhnt über den Verlust der Artenvielfalt, während Landraub betrieben und die Umwelt mit giftigen Chemikalien belastet wird, und man stöhnt über Schäden und Überschwemmungen, während dem Gewässer kein Platz mehr zum " leben " gelassen wird. 
 
Ich denke, daß selbst dort, wo die Ufer mit entsprechenden Gittern, Steinaufschüttungen etc. stabilisiert sind ( was ja langfristig schon sinnvoller ist, als ständig irgendwelchen Tieren hinterherzujagen und den Schaden aber trotzdem zu haben ) , ist man vor Überschwemmungen nicht sicher, wenn das Gewässer nicht irgendwo Platz hat sich auszubreiten. 
Nutria schwimmt entlang des Ufers
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Quellen u.a.

http://wbw-fortbildung.net/pb/,Lde/Home/Taetigkeiten/Biber_+Bisam_+Nutria.html

weitere Quellen siehe >>hier