Fuchsbandwurm

Infos & Quellen


Kleiner Fuchsbandwurm ( Echinoccocus multilocularis )

 

"Durch die Aufnahme von Eiern des Fuchsbandwurms können auch Hirsche, Elche, Rentiere, Bisons, Haus- und Wildschweine, Pferde, Nutrias und Primaten einschließlich des Menschen infiziert werden. Wenn die in ihnen heranwachsenden Larven des Fuchsbandwurms nicht durch den Verzehr von Fleisch oder Aas des Zwischenwirts auf neue Hauptwirte übergehen, handelt es sich um Fehlzwischenwirte, da der Lebenszyklus des Parasiten mit dem Tod seines Wirts erlischt. "

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm

 


FEHLWIRT DEFINITION - LEXIKON BIOLOGIE

Fehlwirt, Irrwirt, aberranter Wirt, Wirtsart, in die ein Parasit zwar eindringt, in der er aber zugrundegeht oder von der aus er seinen Zyklus nicht weiterführen kann.

 


"Bekannte Fehlzwischenwirte sind Schwein, Hund, Nutria, Affe und Mensch."

Quelle: Spezielle Pathologie für die Tiermedizin / Wolfgang Baumgärtner, Achim D.Gruber, Enke Verlag 2015

 


"Im Grunde sind alle Säugetiere, einschließlich des Menschen, in denen sich Metazestoden nach der Infektion mit den Eiern von E. multilocularis entwickeln können, als Zwischenwirte zu betrachten. Aus epidemiologischer Sicht ist es jedoch angebracht, zwischen wirklichen Zwischenwirten, die eine wichtige Rolle im Verlauf des Lebenszyklus des Parasiten spielen, und Fehlwirten, die eine "Sackgasse" für den Parasiten darstellen, zu unterscheiden. Sackgasse ist deshalb der entsprechende Ausdruck, weil es zwar zum einen zur Ausbildung der Metazestode kommt, diese jedoch keine Protoskolizes ausbildet (sterile Zysten), und zum anderen diese Fehlwirte (z. B. Mensch) normalerweise nicht zum Nahrungsspektrum eines Endwirtes gehören (THOMPSON u. MCMANUS 2001). Der Lebenszyklus des Parasiten ist somit unterbrochen. Zu den sogenannten Fehlwirten zählen zum Beispiel der Mensch (Homo sapiens) und nichtmenschliche Primaten (Gorilla, Macaca spp., Lemur spp.), Haus- und Wildschweine (Sus scrofa domesticus, Sus scrofa) aber auch Hunde (Canis lupus familiaris) und Nutrias (Myocastor coypus) (ECKERT et al. 2001 a)." 

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/blankenburga_ss04.pdf

 


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